Für mehr Nachhaltigkeit im Arbeitsalltag: Studentenwerk Bonn wird zum "Partner of Sustainable Bonn" rezertifiziert

Der Titel wird von der Stadt Bonn sowie der Tourismus & Congress GmbH (T&C) an Unternehmen vergeben, die verantwortungsvoll mit Ressourcen umgehen.

Für seine Maßnahmen für mehr Nachhaltigkeit wird das Studentenwerk Bonn mit der Rezertifizierung zum „Partner of Sustainable Bonn“ belohnt. V.l.n.r.: Alexander Bojanowsky (Geschäftsführer StwB), Ulrich Jünger (Projektleiter Tourismus & Congress GmbH), Thomas von dem Bruch (Stv. Geschäftsführer Tourismus & Congress GmbH), Jens-Martin Birkenstein (Stv. Abteilungsleiter Gastronomie StwB). Foto: Lars Bergengruen/Studentenwerk Bonn

Bereits im Jahr 2010 begann die Abteilung der Gastronomie federführend für das Studentenwerk Schritte zum nachhaltigen Umgang mit endlichen Rohstoffen zu erarbeiten und sie direkt umzusetzen. Inzwischen haben sich die Richtlinien zum bewussteren Umgang mit Ressourcen und der Umwelt in allen Bereichen des Studentenwerks etabliert. Nach der anschließenden Zertifizierung im Jahr 2011 folgt nun offiziell die Erlaubnis, den Titel „Patner of Sustainable Bonn“ zwei weitere Jahre führen zu dürfen.

„Es bedarf solcher Initiativen, um uns immer wieder daran zu erinnern, uns zu fordern, um bewusster und verantwortlicher mit den Dingen umzugehen“, sagte Geschäftsführer des Studentenwerks, Alexander Bojanowsky in seiner Dankesrede bei der Überreichung des Zertifikats.
Mit zahlreichen Schritten setzte das Studentenwerk ökonomische, ökologische sowie soziale Schwerpunkte. Beispielsweise wird das neue Wohnheim im Bonner Stadtteil Tannenbusch mit 133 Wohneinheiten als höchst energieeffizientes Passivhaus gebaut. Auch die neue Wohnanlage in der Drususstraße wird als ein sog. KfW Effizienzhaus 55 nur rund die Hälfte der Energie verbrauchen, die gemäß Energieeinsparverordnung gefordert ist. Neben diesen Großprojekten sind auch in der täglichen Routine effiziente Maßnahmen fest verankert. Hier wird zum Beispiel konsequent der Müll getrennt, große Mengen Wasser in der Gastronomie, den Wohnheimen und durch Einsatz wasserloser Urinale auch in den Sanitäranlagen eingespart. Essen wird zunehmend „just in time“ produziert, um Abfall zu vermeiden. In allen gastronomischen Einrichtungen des Studentenwerks werden ausschließlich fair gehandelter Tee und Kaffee angeboten. Um Energie zu sparen, wird beispielsweise vermehrt auf LED-Leuchtmittel gesetzt sowie auf Masterslave-Steckdosenleisten umgestellt. Zwei Dienstfahrräder stehen den Mitarbeitern zur Verfügung, um zu Terminen außerhalb des Arbeitsplatzes zu gelangen.
Das Studentenwerk arbeitet stetig an neuen Maßnahmen und beabsichtigt weiterhin „Partner of Sustainable Bonn“ zu bleiben sowie neue Akzente zu diesem wichtigen Thema zu setzen.

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