Koreanische Küche zu Gast beim Studentenwerk Bonn

In Kooperation mit der Koreanischen Botschaft lockte die beliebte Mensaaktion zum vierten Mal über 1100 Gäste in die Mensa Nassestraße. Auch der koreanische Kochabend stieß auf große Nachfrage.

Koreanische Köstlichkeiten in der Mensa Nassestraße: Das Rindfleischgericht Galbijjim erfreute sich großer Beliebtheit. Foto: Lars Bergengruen / Studentenwerk Bonn

Am 25. und 26. November bereiteten die Köche der koreanischen Botschaft und des Studentenwerks Bonn gemeinsam in der Mensa Nassestraße traditionelle Gerichte des ostasiatischen Landes zu. Über 1100 Studierende nahmen das Angebot an. Vor allem stieß das Gericht Galbijjim auf großen Anklang: ein in Marinade geschmortes Rindfleisch mit Gemüse und Kimchi. Die bereits vierte Auflage der überaus erfolgreichen Mensaaktion ist das Ergebnis einer Kooperation zwischen der Bonner Außenstelle der Koreanischen Botschaft und dem Studentenwerk Bonn. Das Ziel dabei ist, den Studierenden die Kultur des Landes näher zu bringen. „Internationalität zu leben ist uns sehr wichtig“, so Pia Grünberg, Abteilungsleiterin Gastronomie des Studentenwerks. „Die Diversität der Studierendenschaft möchten wir auch in unseren Angeboten widerspiegeln und fördern. Die enge Zusammenarbeit mit der Koreanischen Botschaft ermöglicht dabei ein authentisches Ergebnis.“ Neben Informationen zu Korea und dessen kulinarischen Spezialitäten, lockte ein Gewinnspiel die Gäste der Mensa an den Infostand der Botschaft.

Parallel zur Mensaaktion haben insgesamt 50 Studierende an zwei Kochabenden im Studentenwerk teilgenommen und Korea mit allen Sinnen erfahren. Aufgrund der übergroßen Nachfrage standen gleich zwei Termine zur Auswahl. Die Kochabende  wurden unter professioneller Anleitung und unter tatkräftiger Mithilfe von Koreanistik-Studierenden veranstaltet. Gemeinsam kochten sie Bulgogi, ein mariniertes Rindfleisch an gekochtem Reis, sowie Jabche, eine koreanische Glasnudelspeise mit Sesam und Gemüse.

Für gesundheitsbewusste Menschen gilt die koreanische Küche als eine ideale Ernährungsweise. Sie ist nahrhaft, schonend zubereitet und leicht bekömmlich – und damit auch ideal für Studierende, die hohen Anforderungen unterliegen. Im koreanischen Volksmund heißt es, Essen und Medizin würden von „derselben Wurzel wachsen“, daher sei Essen auch die bessere Medizin. Die koreanische Küche hat einen hohen Nährwert und ist dennoch kalorienarm, da viel mit Gemüse zubereitet wird; meist nur leicht blanchiert, behält das Gemüse seine natürlichen Nährstoffe. Zudem zeichnen sich die gedämpften oder gekochten Gerichte durch einen geringen Fettanteil aus. Für den europäischen Gaumen besonders, sind die fermentierten Zutaten wie Kimchi oder Sojabohnenpaste, die die Verdauung unterstützen. Ihnen wird auch nachgesagt, gegen Krebs und andere Krankheiten vorzubeugen.