Mehrweg statt Einweg: LogiCup jetzt in allen unseren Mensen und Cafés

Der Mehrwegbecher LogiCup kommt flächendeckend, der Einwegbecher fliegt aus dem Sortiment.

2] Die Rücknahme des LogiCUP erfolgt studentenfreundlich am Automaten [Foto © Studierendenwerk Bonn / Michael Meinhard]
1] Präsentieren am Campus Rheinbach der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg den neuen Mehrwegbecher LogiCup (v. l.) Klaus Rudolph (Geschäftsführer Klaus Rudolph GmbH), Professorin Iris Groß (Vizepräsidentin Hochschule Bonn-Rhein-Sieg), Jürgen Huber (Geschäftsführer Studierendenwerk Bonn) und Jens Birkenstein (Leiter Hochschulgastronomie im StwB) [Foto © Studierendenwerk Bonn]
3] Nachhaltiger Coffee-to-go-Genuss für nur 50 Cent Pfand mit dem neuen LogiCup – im Café oder am Automaten erhältlich an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg und der Uni Bonn [Foto © Studierendenwerk Bonn]

Bonn/Rheinbach, 25. März 2019. Im Sommer 2018 als Pilotprojekt auf dem Campus Poppelsdorf gestartet, gibt es den LogiCup ab sofort an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg und auf dem Campus Innenstadt der Uni Bonn. In Rheinbach und Sankt Augustin werden die Cafés des Studierendenwerks Bonn sowie die Kaffeeautomaten auf das umweltfreundliche Mehrwegbechersystem umgestellt. Gleichzeitig wird der LogiCup auch in den Einrichtungen des Studierendenwerks auf dem Campus Innenstadt der Uni Bonn eingeführt.

Wer seinen Kaffee zum Mitnehmen bestellt, bekommt ab sofort gegen ein Pfand von 50 Cent den LogiCup. Zurückgegeben wird der Mehrwegbecher entweder an den Rücknahmeautomaten oder im Café, ähnlich wie bei Pfandflaschen mittels eines Barcodes. Die Rücknehmer sind studentenfreundlich an hoch frequentierten Standorten auf dem Campus aufgestellt (nahe Mensa, Hörsaal oder Bibliothek).

Stimmige Lösung gesucht
Bislang übliche Mehrwegbecher sind häufig relativ teuer, zu groß oder zu schwer, um sie dauerhaft in der Handtasche oder im Beutel zu tragen. Auch das Spülen lässt sich nicht ohne weiteres im Hörsaal erledigen. Hier setzt der innovative LogiCup an. Er ist leicht und automatengeeignet.

„Wir haben nach einer stimmigen Lösung für die Studierenden gesucht und wollen uns mit dem Becher an etablierte Gewohnheiten anpassen“, sagt Jürgen Huber, der Geschäftsführer des Studierendenwerks Bonn. „Zudem sind wir zertifizierter Partner of Sustainable Bonn und wollen als Mensa- und Cafébetreiber eine Vorreiterrolle beim Aspekt Nachhaltigkeit einnehmen. Daher wird es Einwegbecher beim Studierendenwerk Bonn ab dem Sommersemester 2019 nicht mehr geben.“

Professorin Iris Groß, Vizepräsidentin der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg und Mitglied im Verwaltungsrat des Studierendenwerks ergänzt: „Als Kaffeebegeisterte, die leider nicht immer daran denkt, die eigene Tasse mitzubringen und schlechten Gewissens zum Pappbecher greift, wenn die Zeit fehlt, sich hinzusetzen, freue ich mich sehr, dass das Studierendenwerk nun eine Lösung gefunden hat, der Müllflut ein Ende zu machen.“

Erstmals in Deutschland kam der LogiCup im Sommer 2018 zum Einsatz, auf dem Campus Poppelsdorf der Uni Bonn und entwickelt sich seitdem zur Erfolgsgeschichte. Andere Studierendenwerke und Universitäten folgen oder prüfen derzeit eine Einführung. So zog das Studierendenwerk Koblenz bereits im September nach. An der Uni Siegen steht die Einführung kurz bevor, wie auch in Stuttgart. Bayreuth und Coburg planen derzeit konkret.

Entwicklung, technische Besonderheiten und Design

Der LogiCup ist eine gemeinsame Entwicklung der Logicycle GmbH aus Bad Neuenahr-Ahrweiler und des Vending-Spezialisten Klaus Rudolph GmbH aus Westerkappeln, mit dem das Studierendenwerk und die Hochschule Bonn-Rhein Sieg bereits seit einigen Jahren beim Betrieb von Automaten zusammenarbeiten.

Der Becher ist kreislauffähig – von der Ausgabe über das Einsammeln am Rücknahmeautomaten bis hin zum mehrhundertfach möglichen Spülen. Und: er ist dank sortenreinem Polypropylen zu 100 % recycelbar. Von Anfang an wurde in Stoffkreisläufen gedacht.

Gemeinsam mit dem erfahrenen Automatenbetreiber und Innovator Klaus Rudolph wurde eine technische Lösung entwickelt, die sich so auch auf andere (Hochschul-) Standorte in ganz Deutschland übertragen lässt.

Die Größe des LogiCup ist mit 0,2 bis 0,3 Liter Fassungsvolumen so gewählt, dass ein Standard-Heißgetränk hineinpasst. Er liegt gut in der Hand und man verbrennt sich auch nicht die Finger, dank sogenannter Thermorippen. In technischer Hinsicht ein wesentlicher Aspekt, ist die Mundrolle am oberen Rand. Nur durch sie ist der LogiCup für Automaten geeignet und vereinfacht so die Rücknahme unabhängig von Öffnungszeiten.

Das LogiCup-Design greift markante Stadtsilhouetten aus ganz Deutschland auf – unter anderem das Hauptgebäude der Universität Bonn und den Kölner Dom. Bei der Entwicklung des Bechers wurde von Anfang an überregional gedacht.

1] Präsentieren am Campus Rheinbach der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg den neuen Mehrwegbecher LogiCup (v. l.) Klaus Rudolph (Geschäftsführer Klaus Rudolph GmbH), Professorin Iris Groß (Vizepräsidentin Hochschule Bonn-Rhein-Sieg), Jürgen Huber (Geschäftsführer Studierendenwerk Bonn) und Jens Birkenstein (Leiter Hochschulgastronomie im StwB) [Foto © Studierendenwerk Bonn]

2] Die Rücknahme des LogiCUP erfolgt studentenfreundlich am Automaten [Foto © Studierendenwerk Bonn / Michael Meinhard]

3] Nachhaltiger Coffee-to-go-Genuss für nur 50 Cent Pfand mit dem neuen LogiCup – im Café oder am Automaten erhältlich an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg und der Uni Bonn [Foto © Studierendenwerk Bonn]

Der LogiCup im Überblick

Coffee-to-go bleibt bequem

  • Der Kaffee zum Mitnehmen wird wie bislang gekauft – im Café oder am Automaten
  • Gegen ein Pfand von 50 Cent wird der LogiCup ausgegeben – mit oder ohne Deckel
  • Kaffeegenuss unterwegs, etwa von der Mensa zum Hörsaalgebäude
  • Einfache Rückgabe am Automaten, z.B. im Hörsaalgebäude – Pfand wird ausgezahlt

Innovatives Mehrwegbecher-System

  • Leicht zu tragen, leicht abzugeben
  • Vertikale Thermorippen, optimaler Hitzeschutz
  • Geringer Pfand dank geringer Herstellkosten
  • Verkaufs- und Rückgabestellen bequem per App zu finden
  • Geeignet für Einweg- und Mehrwegdeckel – auslaufsicher
  • Spülen der gebrauchten Becher in der Mensa
  • Über 200 Spülvorgange gut möglich
  • 100 % recyclingfähig dank sortenreinem Polypropylen (PP)

 

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