Richtfest beim Neubau des Wohnheims Drususstraße

Das Studierendenwerk Bonn feiert Richtfest beim Neubau des Studentenwohnheims in der Drususstraße. Auf historischem Boden im Bonner Stadtteil Castell entsteht eine moderne Wohnanlage mit 72 Vollappartements. Mit der Fertigstellung ist im Sommer 2016 zu rechnen.

Beim Richtfest des Wohnheims Drususstraße folgen zahlreiche Gäste dem traditionellen Richtspruch [Foto: Studierendenwerk Bonn/Lars Bergengruen]

Die ersten Studierenden können dann aller Voraussicht nach zum Wintersemester 2016/17 einziehen. „Das ist dringend benötigter Wohnraum für unsere Studierenden. Wir investieren in guter, nahezu innerstädtischer Lage in ein modernes, energieeffizientes Gebäude“, sagt Jürgen Huber, Geschäftsführer des Studierendenwerks Bonn.
Das gesamte Investitionsvolumen für den Neubau, inklusive Planung, Abriss und Grabungen, liegt bei rund 6,8 Millionen Euro – komplett finanziert aus Eigenmitteln des Studierendenwerks Bonn. Das neue Studentenwohnheim erfüllt die hohen Anforderungen an ein KfW Effizienzhaus 55: es wird nur rund die Hälfte der Energie verbrauchen, die gemäß Energieeinsparverordnung gefordert ist. Nach dem neuen Energieausweis entspricht das der Energieeffizienzklasse A.


Das Gelände in der Drususstraße liegt im ehemaligen Römercastell und ist als Bodendenkmal ausgewiesen. Daher veranlasste der Landschaftsverband Rheinland nach dem Abriss des nicht mehr zeitgemäßen Vorgängerbaus archäologische Ausgrabungen, die rund sechs Monate dauerten. Nach Abschluss der Grabungen wurde die Fläche mit einer eigenen Schicht versiegelt. Die eigentlichen Arbeiten des neuen Wohnheims begannen dann planmäßig Anfang 2015.
Das Bonner Architekturbüro Koenigs + Rütter hat das Gebäude entworfen und erbringt bis zur Fertigstellung alle Aufgaben der Planung und Bauleitung. Die Klinkerfassade ist aus unterschiedlichen Schichten und Steinformaten aufgebaut, welche den historisch vorgefundenen Schichtaufbau des Bodendenkmals aufgreifen. „Ihre moderne Fensteraufteilung verleiht dem Gebäude einen soliden und zeitlosen Charakter“, erläutert Architekt Christoph Rütter. Die Flachdächer werden als Gründächer ausgebildet. Das Gebäude besteht aus drei Voll- und einem Staffelgeschoss. Ein Gemeinschaftsraum und eine Gartenterrasse kommen allen studierenden Bewohnern zugute.


Jedes der 72 Appartements wird an seine neuen Bewohner möbliert vermietet und ist mit einer integrierten Küchenzeile sowie eigenem Badezimmer ausgestattet. Sämtliche Wohneinheiten erhalten eine kontrollierte Be- und Entlüftung. Im Keller sowie im Außenbereich gibt es genügend Platz für Fahrräder. 13 PKW-Stellplätze stehen ebenfalls zur Verfügung.


Den Studierenden wird eine Komplettmiete inklusive Internetflat angeboten, so wie beim Studierendenwerk Bonn üblich. Die Mietpreise lassen sich erst nach der endgültigen Feststellung der Herstellungs- und Finanzierungskosten ermitteln.
Das Studierendenwerk Bonn betreibt 35 studentische Wohnanlagen mit derzeit rund 3.600 Plätzen. Instandhaltung und Modernisierung stellen besondere personelle und finanzielle Herausforderungen dar. Neben dem Bau des Wohnheims in der Drususstraße, entsteht derzeit auch in Bonn Neu-Tannenbusch ein Studentenwohnheim mit 211 Plätzen. Auch dafür steht das Richtfest an, es wird am 18. September 2015 gefeiert werden. Darüber hinaus wird seit Februar 2015 die Mensa Poppelsdorf komplett saniert.

[Fotos: Studierendenwerk Bonn / Lars Bergengruen]
 
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