Studentenwerk Bonn startet Aktion zugunsten der Welthungerhilfe

Das Team des Studentenwerks unterstützt die „Woche der Welthungerhilfe“ mit einer Aktion in zwei Mensen im Bonner Stadtgebiet. Am 15. und 16. Oktober haben Studierende hier nicht nur die Möglichkeit, sich über die Projekte der Welthungerhilfe zu informieren – sie können auch selbst aktiv werden!

Logo: Deutsche Welthungerhilfe e. V.

Pünktlich zum Beginn des neuen Semesters machen sich das Team des Bonner Studentenwerks und Studierende der Uni Bonn für die Welthungerhilfe stark: Am 15. und 16. Oktober 2014 zwischen 11 und 15 Uhr werden in den Mensen Nassestraße und Poppelsdorf im Rahmen der „Woche der Welthungerhilfe“ Spenden gesammelt und Informationsstände eingerichtet. Dort stellt sich auch die neu gegründete Hochschulgruppe der Welthungerhilfe an der Uni Bonn vor. Wie im vergangenen Jahr werden unter dem Motto „Die Welt isSt nicht gerecht. Ändern wir‘s!“ die Eingänge der Mensen Nassestraße und Poppelsdorf mit Aktionsbändern optisch versperrt, die ebenso provozieren als auch aufklären und aufrütteln sollen. Aufschrift: „Der Zugang zu Nahrung ist nicht selbstverständlich.“

Bonner Studierende können sofort mitmachen: Unter www.dieweltquizztfuerdasrecht.de erfahren sie im neuen interaktiven Quiz, welcher Helfertyp sie sind und wie sie sich für die Welthungerhilfe engagieren können. An den Infoständen können sich die Studierenden über unterschiedliche Aktionsformate informieren. So zum Beispiel über „1 Stunde gegen den Hunger“ oder „Party in a Box“, mit der jede Semester-Kick-Off-Party zum Event zugunsten der Welthungerhilfe werden kann. Natürlich kann auch gespendet werden. Darüber hinaus erfahren die angehenden Akademiker, was sie über die Welthungerhilfe und deren Projekte sowie generell das Thema Nahrung wissen müssen.
Den Abschluss der Mensa-Aktion bildet in diesem Jahr ein Afrikanischer Kochabend am Mittwoch, den 29.10.2014, bei dem Rezepte aus dem afrikanischen Kochbuch der Welthungerhilfe im Mittelpunkt stehen.

Mit der Aktion will das Studentenwerk Bonn ein Zeichen im Kampf gegen den Hunger setzen: „Jeder Mensch hat ein Recht auf Nahrung“, so Robert Anders, Leiter Marketing & Kommunikation beim Studentenwerk Bonn. „Trotzdem hungern weltweit Millionen Menschen. Das Studentenwerk Bonn möchte im Rahmen der „Woche der Welthungerhilfe“ gemeinsam mit der Welthungerhilfe auf diese Missstände aufmerksam machen und das Thema Nahrung bzw. den verantwortungsbewussten Umgang mit Nahrung in den Fokus der Studierenden rücken.“ Michael Hofmann, Vorstand Marketing der Welthungerhilfe, freut sich über die Kooperation mit dem Studentenwerk. „Weltweit leiden 805 Millionen Menschen an chronischem Hunger. Zwei Milliarden Menschen, vor allem Kinder, leiden an 'verborgenem Hunger', weil ihr Einkommen für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung nicht ausreicht. Es ist großartig, dass sich das Studentenwerk Bonn im Kampf gegen den Hunger engagiert und sich auch an der diesjährigen Woche der Welthungerhilfe beteiligt.“

„Jeder kann dazu beitragen!“
Seit 47 Jahren stellt die Welthungerhilfe der Öffentlichkeit rund um den Internationalen Welternährungstag am 16. Oktober ihre Arbeit vor und ruft zum gemeinsamen Spendensammeln auf. Zahlreiche Vereine, Ehrenamtliche, Schulen und Firmen unterstützen die Welthungerhilfe bei ihren Bemühungen mit vielen kreativen und tatkräftigen Aktionen. Der Startschuss zur diesjährigen „Woche der Welthungerhilfe“ fällt am 12. Oktober mit der traditionellen Fernsehansprache von Bundespräsident Joachim Gauck.

Weitere Infos und Aktionsbeispiele zur Woche gibt es unter www.welthungerhilfe.de
Die Welthungerhilfe ist eine der größten privaten Hilfsorganisationen in Deutschland. Sie leistet Hilfe aus einer Hand: Von der schnellen Katastrophenhilfe über den Wiederaufbau bis zu langfristigen Projekten der Entwicklungszusammenarbeit mit einheimischen Partnerorganisationen nach dem Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe. Seit der Gründung im Jahr 1962 wurden mehr als 7.350 Projekte in 70 Ländern mit 2,66 Milliarden Euro gefördert – für eine Welt ohne Hunger und Armut.