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Fensterbau-Werkstattbericht: Wo Handwerk auf Hochtechnologie trifft

Stadtmodell mit braunen Neubauten zwischen weißen Modellgebäuden und runden Modellbäumen

Aktuell herrscht in den Fertigungshallen der Firma NIVEAU in Westerburg Hochbetrieb. Ein besonderes Projekt steht im Fokus: der Neubau von Mensa, Wohnheim und Studierendenservicezentrum beim Studierendenwerk Bonn. Wer einen Blick hinter die Kulissen wirft, erkennt schnell, dass „Fensterbau“ weit mehr ist als die bloße Montage von Glas und Rahmen.

Die perfekte Symbiose: Aluminium & Holz

Für unser Bauvorhaben kommt die Königsklasse des Fensterbaus zum Einsatz: Aluminium-Holz-Konstruktionen. Es ist eine Materialverbindung, die langlebig ist und über hervorragende Qualitäten verfügt.

Außen: Widerstandsfähiges, pulverbeschichtetes Aluminium, das jedem Wetter trotzt und dem Carré von Kaiser-, Nasse- und Lennéstraße eine moderne, klare Kontur verleiht.

Innen: Warmes Echtholz, das für eine natürliche Atmosphäre und exzellente thermische Eigenschaften sorgt.

Manufaktur-Spirit in der Hightech-Fabrik

Was NIVEAU in Westerburg auszeichnet, ist die gelebte Mischung aus Präzision und Leidenschaft. Während computergesteuerte Anlagen für millimetergenaue Passform und höchste Energieeffizienz sorgen, bleibt der entscheidende Faktor der Mensch.

Jedes Element durchläuft die prüfenden Augen und erfahrenen Hände der Mitarbeiter. Es ist dieser „Manufaktur-Spirit,“ das Wissen um Holzeigenschaften und die Liebe zum Detail, der aus einem Bauelement ein Qualitätsprodukt macht. In Westerburg wird nicht einfach nur produziert; hier wird mit dem Anspruch einer Werkstatt gefertigt.

Ein neues Gesicht

Wenn die Fenster aus dem Westerwald demnächst in Bonn eintreffen, bringen sie ein Stück Westerwälder Handwerkskunst in die rheinische Unistadt. Das Mensa-Carré wird nicht nur energetisch auf dem neuesten Stand sein, sondern durch die hochwertige Materialwahl auch optisch ein echtes Statement setzen.

Die lackierten Aluprofile warten auf Ihren exakten Zuschnitt. Der Farbton heißt übrigens wermutgrün © Studierendenwerk Bonn

Mitarbeiter an Bedienpult steuert automatisierte Holzbearbeitungsmaschine in Sägewerk mit mehreren Holzstapeln

Der Zuschnitt der Holzprofile gelingt im Verbund von Mensch und Maschine – Stück für Stück. Beim Holz handelt es sich um red grandis, eine Eukalyptusart aus nachhaltigen Anbau (Plantagenholz) in Uruguay. Das Kantholz wird mehrfach über eine Art Förderband der Maschine zugeführt, um gemäß Programmierung die aufeinander folgenden Arbeitsschritte zu durchlaufen, d. h. hobeln, schleifen, auf Länge schneiden, dann fräsen, Dübellöcher bohren etc. © Studierendenwerk Bonn

Industrielle Werkstatt mit großen Deckenmetallrohren, Maschinen und Wandbeschriftung SuperHeroes

Superheroes: die computergesteuerte Maschine arbeitet hochpräzise; Voraussetzung für exzellente Qualität © Studierendenwerk Bonn

Gestapelte gehobelte Holzbalken mit Fingerzinken auf Metallgestell in einer Werkstatt

Das fertige Ergebnis der Superheroe: Die Teile müssen nun von Hand zu Blendrahmen, Flügelrahmen, Rahmen Glashalteleisten zusammengesetzt und verleimt werden © Studierendenwerk Bonn

Mehrere hölzerne Rahmen und flache Platten an Metallschienen aufgehängt in einer Holzwerkstatt

Wie in einer Theaterkulisse muten die aufgehängten, fertig geleimten und mit Holzschutz behandelten Fenster zum Trocknen an. Rechts im Bild sieht man die Flügelrahmen mit Panel, d. h. dem geschlossenen Fensterflügel. Beim nächsten Arbeitsschritt wird lackiert © Studierendenwerk Bonn

Hellgrüne Fensterrahmen aufgestapelt und an Regalen gelehnt in einer Werkstatt

Ihr Pendent, die montierten Aluminiumprofile, werden für die Schlussmontage aufgestellt © Studierendenwerk Bonn

Großer rechteckiger Holzrahmen auf Böcken in Werkstatt, Papiere und Stifte darauf

Abermals ist höchste Präzision gefragt, beim Zusammenfügen von Holz, Glas und Aluminium © Studierendenwerk Bonn