- Ausweisen und Zahlen in einer App
- Gilt zunächst für die Standorte an der Universität Bonn
- Start zum 4. Mai 2026
- Kartensystem Mensa-Card läuft sukzessive aus
Bonn, 07. Mai 2026. Das Studierendenwerk Bonn digitalisiert sein Bezahlsystem. Zum Beginn des Monats Mai ist die Bezahl-App „KUARIO“ an den Start gegangen. Die Anwendung ermöglicht den über 35.000 Studierenden und Bediensteten der Universität Bonn ein schnelles, kontaktloses Bezahlen per Smartphone in den vom Studierendenwerk betriebenen Mensen und Cafés.
Nach einer intensiven Vorbereitungsphase löst KUARIO die bisherige Abhängigkeit von physischen Chipkarten weiter ab. Das Studierendenwerk reagiert damit auf den Trend zum „Mobile Payment“ und schafft eine flexible Alternative zur klassischen Mensa-Card.
Einfach, digital, transparent: Die Vorteile von KUARIO
Mit der KUARIO-App wird das Smartphone zur digitalen Geldbörse für den Campus-Alltag. Die zentralen Funktionen umfassen:
- Ausweisfunktion: Studierende und Bedienstete müssen ihren Status nachweisen können, wenn sie vergünstigt in der Mensa essen wollen. Über eine sichere Schnittstelle ist der gültige Status in der App hinterlegt.
- Mobiles Bezahlen: Ein von der App generierter QR-Code wird an der Kasse oder am Selbstbedienungsterminal eingescannt.
- Flexibles Aufladen: Das Guthaben kann jederzeit zum Beispiel via Kreditkarte, Apple/Google Pay oder PayPal direkt in der App aufgeladen werden, lästiges Anstehen am Aufwerter entfällt.
- Volle Kostenkontrolle: Nutzerinnen und Nutzer sehen alle Transaktionen und den aktuellen Kontostand in Echtzeit.
„Die Einführung von KUARIO ist ein konsequenter Schritt in unserer Digitalisierungsstrategie. Wir wollen den Studierenden den Alltag so einfach wie möglich machen. Dazu gehört ein moderner Bezahlvorgang, der ohne Plastikkarte und Wartezeiten am Automaten auskommt“, so Jürgen Huber, Geschäftsführer des Studierendenwerks Bonn.
Download und Anmelden
Die KUARIO-App steht im Google Play Store und Apple App Store zum Download bereit. Nach einer Registrierung über die sogenannte Shibboleth-Schnittstelle und dem Hinterlegen eines Zahlungsmittels können Studierende und Bedienstete direkt ihr erstes Guthaben aufladen. Die Schnittstelle ermöglicht den sicheren Zugriff auf Dienste via Single Sign-On (SSO) über den bestehenden Uni-Account.
Bereits vorhandene Mensa-Cards behalten vorerst ihre Gültigkeit und können parallel weitergenutzt werden, um einen sanften Übergang zum neuen System zu gewährleisten.
Pressekontakt/Ansprechpartner Studierendenwerk Bonn:
Robert Anders
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Seit 100 Jahren für das Wohl der Studierenden: über das Studierendenwerk Bonn
Am 19. September 1919 als Verein Studentenwohl e. V. gegründet, gehört das Studierendenwerk Bonn zu den ältesten seiner Art in Deutschland. Es erbringt vielfältige Dienstleistungen auf sozialem und wirtschaftlichem Gebiet für die Studierenden der Universität Bonn sowie der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg. Dazu zählt der Betrieb von 14 gastronomischen Einrichtungen (Mensen und Cafés), von derzeit 29 Studierendenwohnanlagen mit rund 3.800 Plätzen und von fünf Kindertageseinrichtungen mit 221 Plätzen. Das Studierendenwerk ist Amt für Ausbildungsförderung und setzt das Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) im Hochschulstandort Bonn/Rhein-Sieg verantwortlich um. Darüber hinaus bietet es eine psychologische Beratung an, berät Studierende mit Beeinträchtigung und unterstützt aktiv internationale Studierende. Das Studierendenwerk Bonn ist eine Anstalt des öffentlichen Rechts (AöR).

