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Studierendenwerk feiert Spatenstich im Rahmen der WohneNRW-Tage 2026

115 neue Wohnplätze für Studierende in Bonn

Vier Männer und zwei Frauen, darunter die Ministerin Scharrenbach halten Schaufeln in der Hand und schippen Sand. Dabei lächeln sie in die Kamera.
Setzten gemeinsam den ersten Spatenstich für 115 neue Wohnheimplätze in Bonn-Auerberg (v. l. n. r.): Jürgen Huber (Geschäftsführer Studierendenwerk Bonn), Oberbürgermeister Guido Déus, Thomas Stausberg (Bereichsleiter Wohnraumförderung NRW.Bank), Ministerin Ina Scharrenbach (MHKBD NRW), Ina Philipp (Architektin von karlundp) und Alexander Rychter (Direktor Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Rheinland Westfalen). © Studierendenwerk Bonn/Volker Lannert
Ministerin Scharrenbach, Oberbürgermeister Deus, die Architektin und Geschäftsführer des Studierendenwerks schauen sich das Banner mit der Visualisierung des Wohnheims an.
Architektin Ina Philipp (l.) erläutert NRW-Bauministerin Ina Scharrenbach, Oberbürgermeister Guido Déus und Geschäftsführer Jürgen Huber die Baupläne für den energieeffizienten Holz-Hybrid-Neubau an der Pariser Straße. © Studierendenwerk Bonn/Volker Lannert
Visualisierung des zukünftigen Wohnheims: Ein freundlicher weißer Kubus mit acht Etagen und grünen Elementen.
Visualisierung des neuen Wohnheims an der Pariser Straße in Bonn-Auerberg © karlundp Architekten
  • Neubauprojekt: Das Studierendenwerk Bonn errichtet ein neues, modern gestaltetes Studierendenwohnheim an der Ecke Pariser/Kopenhagener Straße in Bonn-Auerberg.
  • Geförderter Wohnraum: Das Vorhaben wird mit Mitteln der öffentlichen Wohnraumförderung des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt.
  • Nachhaltiges Bauen: Der achtstöckige Solitärbau entsteht in energieeffizienter Holz-Hybridbauweise (EH40 Standard) auf einer bereits versiegelten Fläche.

Bonn, 26. August 2026. Das Studierendenwerk Bonn investiert nachhaltig in die soziale Infrastruktur der Universitätsstadt Bonn und schafft dringend benötigten, bezahlbaren Wohnraum für Studierende. Im Rahmen der landesweiten WohneNRW Tage 2026 feierte das Studierendenwerk heute gemeinsam mit der Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen, Ina Scharrenbach, und dem Oberbürgermeister der Bundesstadt Bonn, Guido Déus, den feierlichen Spatenstich für den Neubau in Bonn-Auerberg.

Auf dem Grundstück an der Ecke Pariser Straße / Kopenhagener Straße entstehen bis zur geplanten Fertigstellung 115 neue Wohnplätze verteilt auf 68 moderne Wohneinheiten. Der geförderte Neubau bietet eine ausgewogene Mischung aus Einzelapartments und Wohngemeinschaften.

Starke Partnerschaft für bezahlbaren Wohnraum

Die Einbindung des Spatenstichs in die WohneNRW Tage 2026 unterstreicht die hohe Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen dem Land, der Stadt Bonn und dem Studierendenwerk Bonn beim Ausbau des studentischen Wohnraums.

Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen: „Mit der öffentlichen Wohnraumförderung des Landes Nordrhein-Westfalen sind wir der Studi-Förderer in Bonn und ganz Nordrhein-Westfalen. Am Bonner Beispiel wird aus grauer Energie goldene Energie für Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Bezahlbarkeit: In Bonn-Auerberg entsteht ein Wohnheim in Hybridholzbauweise und einer Holzfassadenkonstruktion auf dem neusten Stand nachhaltiger Technik: Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung, Photovoltaikanlage, Rigole, Überflutungsmulde, Dachbegrünung und standortgerechte Begrünung der Außenanlagen. Das Wohnheim umfasst 115 öffentlich-geförderte Wohnheimplätze und Gemeinschaftsräume. Gefördert mit 12,7 Millionen Euro aus der öffentlichen Wohnraumförderung - nur mit dieser Unterstützung ist das Wohnen für Studierende nachher auch bezahlbar.“

Guido Déus, Oberbürgermeister der Bundesstadt Bonn, hebt die Bedeutung für die Stadt hervor:

„Junge Menschen prägen das Bild und die Dynamik unserer Stadt. Damit Bonn als Hochschulstandort attraktiv und lebenswert bleibt, ist bezahlbarer Wohnraum für Studierende ein zentraler Baustein. Das Neubauprojekt hier in Auerberg zeigt eindrucksvoll, wie durch kluge Nachverdichtung und die enge Kooperation von Land, Stadt und Studierendenwerk moderner, nachhaltiger Wohnraum entsteht. Ich danke allen Beteiligten herzlich für dieses wichtige Signal für unsere Stadt.“

Jürgen Huber, Geschäftsführer des Studierendenwerks Bonn, betont die Relevanz des Projekts:

„Bezahlbarer Wohnraum ist ein entscheidender Faktor für die Attraktivität des Hochschulstandorts Bonn/Rhein-Sieg und für die Chancengleichheit im Studium. Mit den 115 neuen Wohnplätzen leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Entlastung des Bonner Wohnungsmarkts. Wir danken dem Land Nordrhein-Westfalen und der Stadt Bonn für die verlässliche Unterstützung bei der Realisierung dieses zukunftsweisenden Vorhabens.“

 

Hintergrund: Ein modernes und nachhaltiges Wohnheim

Das Bauvorhaben nutzt die Fläche eines ehemaligen, bereits rückgebauten Parkdecks unmittelbar neben einem bestehenden Wohnheim des Studierendenwerks. Durch diese Nachverdichtung wird wertvolle Fläche geschont.

Die wichtigsten Eckdaten zum Neubau:

  • Gebäude & Wohnraum: 8-stöckiger Solitärbau mit 115 Wohnplätzen in 68 Wohneinheiten (1. bis 7. Obergeschoss). Das Angebot umfasst Einzelapartments sowie Wohngemeinschaften.
  • Gemeinschaft & Lebensqualität: Drei zweigeschossige Loggien mit direkt angrenzenden Gemeinschaftsräumen sowie ein großer Gemeinschaftsraum mit Außenterrasse im Erdgeschoss fördern das Miteinander der Studierenden.
  • Bauweise & Fassade: Nachhaltige Hybridbauweise mit tragenden Teilen aus Stahlbeton und vorgefertigten Holzelementen an den Außenwänden, abgerundet durch eine Faserzementfassade.
  • Energie & Klimaschutz: Der Neubau entspricht dem hohen Effizienzhausstandard EH40 (GEG). Die Energieversorgung erfolgt über einen Fernwärmeanschluss. Das Dach erhält eine extensive Begrünung sowie eine Photovoltaikanlage. Zudem sorgt eine Rigole für ein nachhaltiges Regenwassermanagement.
  • Mobilität: Das Mobilitätskonzept umfasst eine Tiefgarage, zwei Carsharing-Stellplätze (Cambio) sowie überwiegend witterungsgeschützte, innenliegende Fahrradstellplätze im Erdgeschoss.
  • Öffentlich gefördert: Bei diesem Neubauvorhaben rechnet das Studierendenwerk mit einem Investitionsvolumen in Höhe von 17 Millionen Euro; davon sind 12,7 Millionen Euro als Fördermittel vom Land zugesagt.

Die Baugenehmigung für das Projekt war im Oktober 2025 erteilt worden. Mit der Fertigstellung wird im Laufe des Jahres 2028 gerechnet.

 

Pressekontakt/Ansprechpartner Studierendenwerk Bonn:

Robert Anders

Leiter Marketing & Kommunikation/Pressesprecher
Studierendenwerk Bonn AöR
Lennéstraße 3
53113 Bonn 

T: (0228) 73 4133
E-Mail: anders(at)studierendenwerk-bonn.de 

www.studierendenwerk-bonn.de
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Seit 100 Jahren für das Wohl der Studierenden: über das Studierendenwerk Bonn

Am 19. September 1919 als Verein Studentenwohl e. V. gegründet, gehört das Studierendenwerk Bonn zu den ältesten seiner Art in Deutschland. Es erbringt vielfältige Dienstleistungen auf sozialem und wirtschaftlichem Gebiet für die Studierenden der Universität Bonn sowie der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg. Dazu zählt der Betrieb von 14 gastronomischen Einrichtungen (Mensen und Cafés), von derzeit 29 Studierendenwohnanlagen mit rund 3.800 Plätzen und von fünf Kindertageseinrichtungen mit 221 Plätzen. Das Studierendenwerk ist Amt für Ausbildungsförderung und setzt das Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) im Hochschulstandort Bonn/Rhein-Sieg verantwortlich um. Darüber hinaus bietet es eine psychologische Beratung an, berät Studierende mit Beeinträchtigung und unterstützt aktiv internationale Studierende. Das Studierendenwerk Bonn ist eine Anstalt des öffentlichen Rechts (AöR).

 

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